PWM
= PulsWeitenModulation
Um Motoren in der Geschwindigkeit steuern zu können,
müssen sie mit einer variablen Spannung versorgt werden. Man könnte dies mit
einem Transistor realisieren, der entsprechend angesteuert wird, oder mit einem
veränderlichen Widerstand. Diese Methoden haben jedoch einen Nachteil: Der
Spannungsanteil, der nicht benötigt wird, wird in Wärme umgewandelt. Beispiel:
Ein Motor soll mit halber Geschwindigkeit laufen, wird also mit halber Spannung
(4,5 Volt anstelle 9 Volt) angesteuert. Da unsere Spannungsversorgung weiterhin
9 Volt liefert, müssen die restlichen 4,5 Volt irgendwo hin - sie werden in
Wärme umgewandelt und verpuffen nutzlos.
Bei der PWM wird die Spannungsversorgung permanent ein - und ausgeschaltet.
Hierbei kann die Dauer der Ein- und Ausschaltphasen verändert werden, dadurch
wird die durchschnittliche Spannung größer oder kleiner. Da die Transistoren
der Motorsteuerung entweder ein- oder ausgeschaltet sind, wird im Vergleich
wesentlich weniger Energie in Wärme umgewandelt.