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                                                                            Externes LCD (16x2)

Das DOGM-LCD, das ich auch bei der internen Lösung verwende, hat auch  für ein externes LCD interessante Abmessungen. Dadurch passt es wunderbar in eine 60x60x30 Teilebox und kann somit relativ einfach ins fischertechnik-System integriert werden.

Das externe LCD  hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Vorteil ist u.a., dass es mit RoboPro benutzt werden kann. Die Ansteuerung wird über die serielle Schnittstelle des RoboInterface realisiert, die auch von RoboPro aus genutzt werden kann. Hierzu muss das propietäre Protokoll von fischertechnik ausgewertet werden. Dies führt uns auch gleich zum Nachteil: Man braucht einen Mikrocontroller, um dieses Protokoll in Befehle für ein LCD umzuetzen. Der Rest des LCD ist eigentlich unkritisch, ich habe darauf geachtet, dass die Bauteile leicht verfügbar sind und der Schaltplan ist so einfach gehalten, dass er notfalls auch auf einer Lochrasterplatine umgesetzt werden kann, falls man keine Möglichkeit zum Ätzen der Platine hat.

Externes LCD

Bild 1: Externes LCD

Der benötigte Mikrokontroller ist ein ATMEGA-8 von Atmel. Falls man in diese Materie einsteigen möchte, empfehle ich z.B. http://www.mikrocontroller.net , dort gibt es viele interessante Tutorials (sowohl Assembler als auch C) und ein gut besuchtes Forum, so dass keine Fragen offen bleiben sollten. Ein Programmieradapter, um den Mikrocontroller selbst programmieren zu können, ist für nicht einmal 3 Euro selbstgebastelt (parallele Schnittstelle vorausgesetzt). Falls es meine Zeit zulässt, bin ich auch bereit, den einen oder anderen Mikrocontroller zu programmieren, einfach eine Mail an mich schreiben.

Das bunte Kabel auf der linken Seite von Bild 1 ist übrigens für einen solchen Adapter gedacht, dies ist ein Bild des Prototypen, mit dem ich die Software entwickelt habe. Bei der fertigen Version ist dieses Kabel nicht mehr notwendig.

Ansicht der Platine ohne LCD

Bild 2: Ansicht der Platine ohne das LCD, das farbige Kabel entfällt bei der fertigen Version. Leider hat das Layout auf dem Foto noch einen Fehler, der mit Fädeldraht behoben wurde (rechts oben).

Das Platinendesign wurde auf eine einseitige Platine ausgelegt, so dass auch der Hobby-Bastler diese Platine selbst herstellen kann. Beim Aufbau auf Lochraster sollte man sich das Platinenlayout als Vorlage hernehmen, denn die Position mancher Bauteile (z.B. der 100nF-Kondensatoren) ist durchaus gewollt und wichtig für die einwandfreie Funktion.

Bestückungsseite

Bild 3: Ansicht der Bestückungsseite der Platine.

Auf dem obigen Bild kann man die verschiedenen benötigten Komponenten sehen. Links neben dem Mikrocontroller befindet sich der Pegelwandler für die serielle Schnittstelle, unterhalb ist der 7,3784 MHz-Quarz. Diese "krumme" Frequenz ist notwendig, um eine saubere Baudrate zu bekommen. Unten rechts sind die Buchsen für die Versorgungsspannung (7-12V), links davon der Spannungsregler (5V).
Die leere 8-polige Fassung oben ist optional für ein serielles EEPROM, um Daten des RoboInterface speichern zu können.


Schaltplan


Bild 4: Schaltplan (Version 1.2). Zum Vergrößern anklicken.

Stückliste:
ID Bezeichnung Reichelt-Bestellnummer Anzahl
C1,C2, C6, C7, C11 Elko 1µF (Subminiatur) SM 1,0 /63 RAD 5
C3,C4,C5, C12 Kondensator 100nF Z5U-2,5 100N 4
C9, C10 Kondensator 27pF KERKO 27P 2
C8 Kondensator 10µF SM 10 /16 RAD 1
IC1 ATMEGA-8 ATMEGA 8-16 DIP 1
IC2 MAX 232 MAX 232 CPE 1
IC3 78L05 µA 78L05 1
D1 Diode 1N 4148 1
R1,R2 Widerstand 100R 1/4W 100 2
R3 Widerstand 1K 1/4W 1K 1
Q1 Quarz 7,3728-HC49U-S 1
LCD (*) EA DOGM162E-A 1
Beleuchtung(*) EA LED55X31-G 1

BL 2X25G8 2,54 1
Platinenmaterial
 (*)  Für LCD mit grün/gelber Farbe, andere Farben möglich (s. Reichelt).

Software

Die implementierte Software kann sowohl das RoboPro-Protokoll als auch einen sog. Raw-Modus verarbeiten.


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